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Der Betrieb

Peterstirn Historie

Die Peterstirn, die Burganlage des Markgrafen Berthold aus dem 10. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt Schweinfurt und des Weingutes Dahms. Hier, in der im Familienbesitz befindlichen Burganlage, finden die Weinverkostungen und die jährlichen Weinfeste statt, die eine alte Tradition der Stadt aufgreifen.  Von der Burg der Schweinfurter Markgrafen und der späteren Reichsburg auf der Peterstirn wurde das Reichsburgleben der Stadt abgeleitet, dem Schweinfurt rechtlich seinen Aufstieg zur Reichsstadt verdankt. Später wurde ein Teil der Burganlage in ein Kloster umgewandelt, das später an den Deutschen Orden überging.

 

Der Ursprung der heute vorhandenen historischen Anlage geht in das 19. Jahrhundert zurück. Um an die große Bedeutung der Peterstirn zu erinnern, erwarben die Magistratsräte Carl Sattler und Friedrich Herding nach langen Verhandlungen Die Burg vom Staat zurück. Sie legten neue Weinberge an und Carl Sattler errichtete 1874 das burgähnliche Gebäude. 1895 gelangte das Anwesen in den Besitz der Familie Lebküchner, die eine große Weinhandlung in Schweinfurt besaß.

Nachdem die Familie Dahms im Jahre 1980/81 das Gelände von der Familie Lebküchner zunächst nur pachtete, erwarb sie die Anlage 1994 und restaurierte sie. So erstrahlen die Turmzimmer mit ihrer historischen Ausstattung wieder im alten Glanz und die Kanonenrohre im Burghof aus dem Jahre 1782 und 1784 dokumentieren die Wehrhaftigkeit der Schweinfurter Bürgerwehr.

Auf dem Gelände der Burg befindet sich heute auch das Wohnhaus der Familie Jürgen Dahms, das 1999 restauriert wurde. Die Burganlage ist nur im Rahmen von Weinverkostungen zu besichtigen.

Die Burg oberhalb des Mains ist eingebettet in 2,5 ha Weinberge, in denen die klassischen Rebsorten Frankens angebaut werden: Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe, Traminer und Riesling und als Rotwein die interspezifische Sorte Rondo.

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